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Unterstützung bei Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz auch aus dem Landkreis Esslingen unterwegs

vom 16.07.2021
 


 

Gestern Abend um 19:30 wurde durch das Regierungspräsidium Stuttgart ein Hochwasserzug des Katastrophenschutzes aus dem Landkreis Esslingen angefordert.
Dieser setzt sich aus 6 Fahrzeugen und dem nötigen Personal zusammen. Gegen 21 Uhr sind sechs Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren aus Weilheim Teck und Wendlingen mit Sondersignal in Richtung Rheinland-Pfalz aufgebrochen. Sie sind in den angeordneten Bereitstellungsraum in Hermeskeil abgerückt.

Ebenfalls unterwegs sind Kräfte des Katastrophenschutzes der Rettungsdienste. Diese sind mit einem Konvoi über den Sammelpunkt Landesfeuerwehrschule in Bruchsal bereits am frühen Abend in Richtung Rheinland-Pfalz entsandt worden.

Ein Hochwasserzug setzt sich aus folgenden Fahrzeugen zusammen:
1 Einsatzleitwagen
1 Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz des Bundes
1 Rüstwagen
1 Mannschaftstransportwagen
1 Gerätewagen Transport oder Logistik

Als Besatzung sind 18 Personen dabei.

Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg 15 Hochwasserzüge alarmiert und diese auf Anforderung des Krisenstabes in Rheinland-Pfalz entsandt. Aus dem Regierungsbezirk Stuttgart sind Züge aus den Landkreisen Ludwigsburg, Böblingen, Esslingen und Göppingen und aus dem Rems-Murr-Kreis entsandt worden.

Der Zugführer des Hochwasserzuges gab heute Nachmittag folgenden OTon ab:
„Der gesamte Zug mit Kräften aus Weilheim und Wendlingen ist in der Gemeinde Langsuhr im Landkreis Trier-Saarburg im Einsatz. Die Tätigkeiten sind vor allem die Unterstützung der Bevölkerung beim Ausräumen von Wohnungen und Häusern. Da die Sauer, die durch die Gemeinde fließt noch immer Hochwasser führt, können noch keine Keller ausgepumpt werden. Mit den Pumparbeiten werde erst nach Rückgang des Wasserstandes der Sauer begonnen werden können. Ebenfalls in Langsuhr im Einsatz ist der Hochwasserzug aus dem Landkreis Böblingen. Die Zusammenarbeit der Kräfte und mit der örtlichen Feuerwehr und Bevölkerung funktioniert hervorragend.


Der Einsatz ist für 3 bis 4 Tage geplant.

Aufgrund der mangelnden Internetverbindung können wir zur Zeit nur eingeschränkt Bilder aus dem Einsatzgebiet zur Verfügung stellen.

 


 
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